Hochgenuss zur Vorweihnachtszeit


Musikverein Königshofen: Jahreskonzert begeistert Publikum mit Walzern, einem modernen Richard Strauß und Adventlichem zum guten Ende


Mömbris-Königshofen Von diesem Abend im Bergheim war sicherlich jeder Besucher hellauf begeistert: Drei Zugaben, langanhaltender Beifall und teilweise stehende Ovationen spiegelten wider, dass der Musikverein Königshofen unter Dirigent Alexander Schadt am Samstag ein musikalisches Feuerwerk abbrannte.

Was auf das Publikum zukommen würde, ließ sich bereits aus dem ausliegenden Programm entnehmen. Die Ausführung der Musiker zu erleben, war dann ein Hochgenuss inmitten der Vorweihnachtszeit.
Furiose »Unity Fanfare«
Los ging es mit einem wahren Paukenschlag, denn das furios gehaltene Werk »Unity Fanfare« von Otto M. Schwarz beginnt mit einem solchen. Michael Dencinger, der einmal mehr als fachkundiger und humorvoller Moderator durch den Abend führte, erklärte das Eröffnungsstück so: »Es wurde komponiert, um die Musiker auf Betriebstemperatur zu bringen.«
Und die war nötig, denn bereits beim folgenden, getragenen Choral »Elysium« von Robert Finn mussten sie für einen festlich majestätischen Klang sorgen. Zart, einfühlend, dann wieder gewaltig und schnell, geradezu einem Donnerhall gleichend, kam »Virginia« von Jacob de Haan daher. Es hat die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs zum Thema. In dem Stück wurde scheinbar so manche Schlacht geschlagen - und der Musikverein Königshofen will mit ihm punkten: Beim Wertungsspiel des Blasmusikverbands Vorspessart Ende März in Kleinostheim will Alexander Schadt »Virginia« präsentieren.
»Es funktioniert nicht, typische Blasmusik- und Walzerklänge in einem Stück zu vereinen.« Das kann nur behaupten, wer »Vom Donauufer« von Julius Fucik nicht kennt. Geschrieben wurde es 1903 in Budapest, arrangiert hat es Siegfried Rundel, der 1964 den gleichnamigen Musikverlag gründete. Der Moderator hatte zweifellos Recht, als er sagte: »Die Väter dieses Walzers stehen bereits mit ihrem Namen für Qualität.« Aber ein ganz wichtiges Element braucht es noch zum Erfolg: Ein versiertes Orchester wie jenes aus Königshofen.
Rockiger Zarathustra
Ebenfalls mit einem Paukenschlag eröffnete es den zweiten Konzertpart: »Zarathustra 2000«.
Musikliebhaber ahnten sofort, dass es sich dabei nur um eine Version des imposanten »Also sprach Zarathustra« von Richard Strauß - nach dem Buch von Friedrich Nietzsche - handeln konnte. Die Zahl ließ allerdings darauf schließen, dass da noch etwas Besonderes dahintersteckte.
Und tatsächlich ließen die modernen, rockigen Elemente nicht lange auf sich warten.
In Traumwelten entführt
Mit den letzten drei Werken wurde das Publikum noch weiter in ferne Traumwelten entführt, denn das Stück »Auf einem Persischen Markt« von Albert W. Ketelbey erzählt Geschichten aus dem fernen Orient. Die Hofnarren, die anmutige Prinzessin und selbstverständlich der von Vizedirigent Carsten Knecht (Klarinette) präsentierte Schlangenbeschwörer waren dank der hervorragenden musikalischen Umsetzung der Noten leicht auszumachen.
Bei aller Begeisterung für die vorhergehenden Stücke entpuppten sich schließlich die beiden letzten als Höhepunkte.
Melodien aus Märchenfilm
Das waren zum einen die Titel- und andere Melodien aus dem Märchenfilm »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«. Die Koproduktion zwischen dem tschechischen und dem ehemaligen DDR-Fernsehen aus dem Jahr 1973 hat im jährlichen Weihnachtsprogramm längst Kultstatus erlangt. Einige Kostüme daraus sind bis heute in einer Ausstellung erhalten geblieben und zum nationalen Kulturerbe erklärt worden. So mancher Zuhörer dürfte bei den wunderschönen Melodien innerlich mitgesummt haben
Das zweite Stück, das ebenso vom ersten bis zum letzten Ton für Gänsehaut sorgte, war ein Medley aus der Tanzshow »Lord of the Dance« von Michael Flatley, in der die irische Sagenwelt im Vordergrund steht.
Mit einem Weihnachtsliedermedley passend zum Adventswochenende und der Wiederholung der Schlusssequenzen aus »Virginia« und natürlich »Lord of the Dance« ging ein großer musikalischer Abend zu Ende. Marion Stahl

 

 

Bericht aus dem Main Echo vom 14.12.2011

Jahresversammlung: MV Königshofen bestätigt Bichler - Herbstfest 9. bis 12. September

08/04 2010:

 

MÖMBRIS-KÖNIGSHOFEN. Klaus Bichler bleibt Vorsitzender des Musikvereins Königshofen. Bei der Jahresversammlung bestätigten ihn die Mitglieder ebenso für zwei weitere Jahre im Amt wie den stellvertretenden Vorsitzenden Mario Gries. Dies berichtet der Verein in einer Pressemitteilung zu der Versammlung.

Von den weiteren Funktionsträgern nach den Neuwahlen führt der Verein Matthias Heeg und Petra Röll (Kassier) auf, Katja Seitz und Thomas Oster (Schriftführer), Johannes Wenzel und Monika Geiger (Jugendleitung), Katharina Blesch, Stefan Blesch und Kurt Blesch (Jugend- und Aktivenvertreter) sowie Anna Gerhart (Vergnügungsausschuss).

Das vergangene Jubiläumsjahr »40 Jahre Musikverein Königshofen« habe mit dem Jahreskonzert im Dezember einen »krönenden Abschluss« erhalten, berichtet der Verein weiter. Die erfolgreiche Teilnahme am Wertungsspiel beim Landesmusikfest in Metzingen in der Oberstufe habe das Orchester mit seinem Dirigenten Alexander Schadt »zu neuen Höchstleistungen angeregt«. Auf dieses Ergebnis sei aufzubauen.

Vorsitzender Klaus Bichler habe in der Versammlung von 48 Orchesterproben und 34 Auftritten (»ohne alle anderen Arbeitseinsätze«) im vergangenen Jahr berichtet. Der Verein habe derzeit 252 Mitglieder, von denen 85 musikalisch aktiv seien, also im Stammorchester musizieren oder sich in der musikalischen Frühförderung und Instrumentalausbildung befinden. Eine junge Klarinettistin, eine Baritonistin und ein Trompeter seien 2010 in das Stammorchester integriert worden. Probleme bereite immer noch die starke Fluktuation im Klarinettenregister, die mit Nachwuchs wieder zu füllen sei. Im Herbst starte wieder eine Gruppe zur musikalischen Früherziehung (Interessenten wenden sich an die Jugendleitung).

Die wichtigsten Termine für 2011 stehen bereits fest, so der Musikverein Königshofen abschließend: 15. Mai Festmusik mit Kirchenparade, 9. Juli Sommerserenade in der Mühle, 10. Juli Frühschoppen mit der Bigband des Blasmusikverbandes »Bibavon«, 9. bis 12. September Herbstfest, 10. Dezember Jahreskonzert. fu

 

Bericht aus dem MainEcho vom 08.04.2010

Landesmusikfest Metzingen 14.-16. Mai 2010
Wertungsspiel und Ausflug

14/05 2010:

Musikverein Königshofen überzeugt in der Oberstufe beim Landesmusikfest

Musiker stellen sich den Wertungsrichtern mit „sehr gutem Erfolg“

Metzingen/Königshofen
Das verlängerte Wochenende an Christi Himmelfahrt nutzte der Musikverein Königshofen für eine Dienstreise zum Landesmusikfest Baden-Württemberg. Dort stellte sich das Orchester, unter der Leitung von Alexander Schadt, den Wertungsrichtern.

Das Wertungsspiel wurde in 6 Kategorien ausgetragen. Der MV Königshofen ist in Stufe 4, der sogenannten Oberstufe angetreten.

Vor der vierköpfigen Jury und den mitgereisten Fans präsentierte das Orchester am frühen Samstagvormittag zwei Werke. Zuerst war das Pflichtstück zu erbringen. Hier hatte sich Dirigent Alexander Schadt für „Lord Tullamore“ entschieden. Das Stück wurde vom Holländer Carl Wittrock komponiert. Die Musiker nahmen die Wertungsrichter mit zu einer Reise in das kleine irische Dorf Tullamore und erzählten eine Geschichte von irischen Volkstänzen, bezaubernden Landschaften und jeder Menge Whiskey.
Als zweites stand das Selbstwahlstück auf dem Programm. Das Orchester brachte „Imagasy“ zu Gehör. Bei „Imagasy“ handelt es sich um einen Neologismus, eine Wortschöpfung die Phantasie und Kreativität miteinander verbinden soll. Die Inspiration zu diesem Stück holte sich Thiemo Krass als er ein kleines Kind beobachtete, das sich völlig versunken, malend in eine Traumwelt versetzte. Mit der erforderlichen Phantasie und reichlich musikalischer Kreativität nahm das Orchester seine Zuhörer mit in diese Traumwelt.

Die Wertungsrichter waren mit dem gehörten sehr zufrieden und  von der Spielfreude des Orchesters begeistert. Dies brachte die Jurorin Marianne Thalmann im anschließenden Dirigentengespräch deutlich zum Ausdruck.
Auf ihr Ergebnis sind die Musikerinnen und Musiker zu Recht stolz. Sie konnten im internationalen Umfeld die Wertung mit „sehr gutem Erfolg“ für sich verbuchen. Eine Leistung, mit der man im heimischen Blasmusikverband Vorspessart zu den besten Orchestern gehört.

Nachdem die musikalische Leistung vollbracht war konnten die Musiker noch zwei entspannte Tage in Metzingen verbringen. Das Landesmusikfest hatte schließlich noch allerhand hochwertige musikalische Erlebnisse zu bieten. So entschied sich das Orchester geschlossen zum Besuch des Konzertes der Big Band der Bundeswehr und wurde so vom aktiven Musiker zum begeisterten Zuhörer.

Johannes Wenzel

Es stand schon lange fest, unsere Teilnahme am Wertungsspiel beim Landesmusikfest in Metzingen.
Endlich war es soweit, am 14. Mai starteten wir gut gerüstet, nicht nur für unseren Vortrag für das Wertungsspiel, sondern auch mit guter Laune und allem Notwendigen für unsere Reise.

Der Ausflug begann für uns schon beim Einstieg in den Bus, sodass einige von uns gerne die Busreise verlängern wollten. Die Fahrt ging zügig voran und wir kamen pünktlich zum Abendessen in unserem Hotel „Graf Eberhardt“ in Bad Urach an. Unser Dirigent erwartete uns schon beim Ausstieg aus dem Bus, wohl auch um zu schauen, ob sich nichts unserem Wertungsspiel entgegen stellt.
Den Abend verbrachten wir in unserem Hotel beim gemütlichen Beisammensein. Nach gutem Essen, saßen wir noch einige Zeit zusammen, liesen die Busfahrt wie sie begonnen hatte fröhlich ausklingen.

Am Nächsten Morgen begann unser Tag sehr früh. Bereits um 7.45 Uhr erwartete uns unser Busfahrer zur Abfahrt. Pünktlich ging es los. Es war schon hier und da eine gewisse Anspannung zu spüren. Nach der Ankunft in der ..... spielten wir uns in unserem zugeteilten Proberaum ein.  Pünktlich um 9.45 Uhr betraten wir die Bühne. Mit unserem Einspielstück „Musica Festiva“ begannen wir unser Wertungsspiel vor der 3-köpfigen Jury. Nachfolgend dann unser Pflichtstück „Lord Tullamor“ sowie unser Wahlstück „Imagasy“. Mit Unterstützung unserer mitgereisten Fans kam unser Auftritt – wie auch die Bewertung durch die Jury im Nachhinein zeigte – sehr gut an. Uns war die Spielfreude und positive Energie anzusehen und natürlich auch anzuhören.

Mit dem Ende unseres Auftrittes blieben wir noch einige Zeit und hörten uns auch andere am Wertungsspiel teilnehmende Kapellen an. Kurz berichtete Alex von dem Gespräch mit der Jury, was uns mit einem guten Gefühl das Schulzentrum in Richtung Landesmusikfest verlassen ließ.

Metzingen – auch genannt „Outletstadt“ - bot ein vielfältiges Programm. In der ganzen Stadt verteilt spielten Kapellen auf. Ein besonderes Highlight war ein „Kirchenkonzert“. Zu unserer Überraschung war dies jedoch weit entfernt von besinnlichen Klängen. Die Musikkapelle aus den Niederlanden –  beeindruckte uns mit einer Auswahl an Stücken aus Klassik und Film. Das Spiel der Kapelle war begeisternd und eindrucksvoll.

Gegen 18.00 Uhr wurden die Ergebnisse des Wertungsspiel bekannt gegeben. Alle an diesem Tag teilnehmenden Kapellen versammelten sich und hörten gespannt die Ergebnisse.
Mit der Bewertung „mit sehr gutem Erfolg“ hatten wir unser angestrebtes Ziel mehr als erreicht.
Wer noch mehr Infos über das Wertungsspiel und die Ergebnisse erhalten möchte, kann sich natürlich gerne auf www.Landesmusikfest2010.de umschauen. Dort sind die Ergebnisse aller Vereine aufgelistet. Den Abend ließen wir sodann mit dem Besuch des Konzertes der Bigband der Bundeswehr beschwingt ausklingen.

Der letzte Tag unseres Ausfluges begann gemütlich. Wir genossen das reich bestückte Frühstücksbuffet und begaben uns anschließend auf die Heimreise. Auf dem Rückweg besuchten wir das Mercedes-Benz-Museum und ließen uns durch die Geschichte dieser Firma bis heute führen. Am späten Nachmittag sind wir mit vielen positiven Eindrücken und musikalischen Anreizen zu Hause angekommen.

Wer jetzt denkt, dass nun eine Atempause für uns drin ist, irrt, bereits jetzt beginnen die Vorbereitungen für unsere Serenade am 10. Juli.
So ein Jubiläumsjahr will ja schließlich ordentlich gefeiert werden!

Nicole Schwind

05/04 2010:

Jubilierender Osterausklang

Konzert: Musikverein und Kolpingchor Königshofen beeindrucken in der Wendelinus-Kirche mit geistlicher Musik

MÖMBRIS-KÖNIGSHOFEN. Alle fünf Jahre geben Musikverein und Kolpingchor Königshofen ein Konzert in der örtlichen St. Wendelinus-Kirche. Für den Abend des Ostermontags hatten sie einen Reigen geistlicher Musik zusammengestellt, der das Osterfest geradezu jubelnd ausklingen ließ.
Gott in einem musikalischen Gottesdienst lobpreisen wollten die Gastgeber laut Mario Gries, Vorsitzender des Musikvereins. Dabei wollten sie den Zuhörern Momente der Freude, des Lobes und des Dankes schenken - was ihnen durchweg gelungen ist.
Pfarrer Stefan Muth untermalte das Konzert mit besinnlichen Überlegungen zur Frage, warum es an kirchlichen Festtagen so viele Konzerte mit geistlichen Werken gibt. »Wahrscheinlich weil Worte das nicht ausdrücken können, was die Musik zu sagen vermag«, führte der Seelsorger aus. Musik sei so wichtig, dass jeder Mensch, der die Musik noch nicht für sich entdeckt habe, quasi farbenblind sei, obwohl die Farben da seien. Wenn ein Mensch dagegen die Musik gefunden habe, dann werde er am Ende zum Überbringer der österlichen Botschaft.
In diesem Sinne hatten die Gastgeber das gut einstündige Programm mit festlichen und jubilierenden Noten gespickt. Eröffnet wurde es vom Orchester unter Alexander Schadt und der kurzen, aber eindrucksvollen »Königsintrade« von Evzen Zamecnik. Sehr gut gelangen dem Orchester im Anschluss die Variationen von Roland Kernen über das Kirchenlied »Lobe den Herren«.
Danach stand Thomas Doss im Fokus von Orchester und Chor. Geboren wurde der Komponist und Dirigent 1966 in Linz, jener österreichischen Stadt, in der Anton Bruckner von 1855 bis 1868 Domorganist war. Kein Wunder also, dass Doss am Brucknerkonservatorium seiner Heimatstadt studiert hat und sich Bruckners »Os Justi« widmete, indem er daraus eine sinfonische Bläserkomposition gestaltete.Interpretiert wurde sie vom Orchester gleichermaßen zart und gewaltig, so dass das Gotteshaus gänzlich in Klänge gehüllt schien. Bei Doss' ruhiger Komposition »Dona nobis pacem« (»Gib uns deinen Frieden«) ging dann das Orchester mit dem Kolpingchor eine sehr harmonische Verbindung ein.

- An Osterbotschaft erinnert -
Mit seinem Leiter Martin Hock am Klavier erinnerte der Chor sehr überzeugend an die österliche Botschaft. Dazu gehörte die Feststellung »So wie die Nacht flieht vor dem Morgen, so wächst ein Licht in dir geborgen« ebenso wie der eindringlich auffordernde Hymnus »Jauchzet, jauchzet dem Herrn« von Friedrich Sucher. Auf »Seht, der Stein ist weggerückt, das Grab ist nicht mehr Grab« von Lothar Zenetti und Heinz Martin Longquick folgten die Verkündigungen »Christus (ist) auferstanden, Dunkelheit weicht dem Osterlicht« und »Herr du bist die Hoffnung, wo Leben verdorrt - und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde an«.
Dem konnte nur noch »Nun läuten Osterglocken dir großer Gott zur Ehr«, arrangiert von den Gastgeber-Dirigenten, die Krone aufsetzen. Dargeboten wurde die erste Strophe von Chor und Orchester, bei der zweiten Strophe gesellten sich die Stimmen der Zuhörer dazu. Fehlen durfte dabei auch nicht die Orgel, die Marcus Kern zuvor bei »Menuett Antique« von Robert Jones und »Sortie - Tocatta« von Raoul de Montalent hervorragend zum Klingen gebracht hatte.                 

Mit stehenden Ovationen und zahlreichen Spenden zugunsten der abgeschlossenen Orgelrenovierung bedankte sich das Publikum für einen glänzenden Abend, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die als leichte Blasmusik verpackte Zugabe gab es übrigens erst nach dem Konzert, als die Gäste im benachbarten Haus Johannes noch gemütlich beisammen saßen.   

Marion Stahl (Bericht aus dem Main Echo vom 07.04.2010)

03  2010:

40 Jahre Musikverein Königshofen

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens unseres Musikvereins haben wir am 6. März 2010 im Haus Johannes diejenigen Mitglieder geehrt, die unserem Verein über Jahrzehnte, ob passiv oder aktiv, verbunden sind.

Unser 1. Vorsitzender Klaus eröffnete den offiziellen Teil des Abends.

Im Anschluss erhielt unser Ehrenvorsitzender Franz Heeg das Wort.
Er machte in seiner Rede deutlich, wie wichtig der Musikverein im sozialen Netzwerk unserer Gesellschaft ist. Welche Ziele unser Musikverein im Gründungsjahr 1970 hatte und wie diese Ziele sich verwirklichten und entwickelten. Eine Rückschau in die Vergangenheit unseres Vereins machte deutlich, dass das Musizieren bereits vor Gründung unseres heutigen Vereins eine wichtige Rolle in Königshofen spielte. Verglichen mit einer Lokomotive führte Franz bildhaft vor Augen, was unseren Verein ausmacht. Wie wichtig unsere Mitglieder sind, die diesen Zug instand halten und auf der Fahrt begleiten.

Nicht zuletzt durch die Ansprachen von Peter Winter, Vorsitzender des Blasmusikverbandes Vorspessart und Felix Wissel, 1. Bürgermeister des Marktes Mömbris, wurde auch die Wirkung unseres Vereins nach Außen gewürdigt.

Geehrt wurden für:
25-jährige fördernde Mitgliedschaft:
Johannes Hofmann, Iris Oster, Sonja Roth, Manfred Schuhmacher und Nicole Schwind,

40-jährige fördernde Mitgliedschaft:
Arnold Alig, Manfred Alig, Ingeborg Bathon, Lothar Bathon, Ambros Bauer, Thomas Bedel, Walter Bedel, Arnold Behl, Hans Dobler, Erich Geis, Alois Heeg, Burkhard Heininger, Alfred Hock, Reinhold Hofmann, Harald Jung, Oskar Jung, Joachim Pistner, Hans Wagner und Oskar Wissel,

25-jährige aktive Mitgliedschaft im Verein und Verband:
Thomas Bichler, Stefan Blesch, Nadine Grebner, Petra Röll und Markus Rosenberger,

40-jährige aktive Mitgliedschaft im Verein und Verband:
Franz Heeg, Norbert Wüst und Dietmar Wüst,

40-jährige aktive Mitgliedschaft im Verein:
Peter Bedel, Helmut Oster und Hermann Oster.

Beendet wurde der offizielle Teil des Abends mit der Eröffnung des Buffets.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen tatkräftigen Helfern, die den feierlichen Rahmen unseres Abends gestalteten. Ob als musikalische Begleitung, die Vorbereitung des ausreichend und äußerst leckeren Buffets sowie der – wie immer – fantasiereichen und geschmackvollen Dekoration. Herzlichen Dank!

Nicole Schwind

11/09 - 14/09 2009:

Herbstfest 2009

Das Fest der Superlative
Angefangen von Freitag bis zum Montag war dieses Herbstfest ein voller Erfolg.

Schon am Freitag mit den Auftritten von Happy Thunder und AB/CD war von Beginn an  ausgelassene Stimmung im gut besuchtem Zelt angesagt. Kaum jemand konnte bei der Musik auf einem Fleck still stehen bleiben. Einige Gäste unterstützen sogar die Band AB/CD mit der Luftgitarre. Ganz abgesehen von denjenigen, die ihr Frisuren während den Auftritten in Form schüttelten. Lange nach den Auftritten der Bands wurde im Zelt weiter gefeiert.

Der Samstag stand wie immer im Zeichen des Schwoaf- und Tanzabends mit der Band Franken-Express. Es wurde nicht zu viel versprochen. Die aufgebaute Cocktailbar war ein weiterer gut besuchter Anlaufpunkt im vollen Zelt. Der im letzten Jahr eingeführte Shuttelservice wurde gerne von unseren Gästen aus den umliegenden Gemeinden in Anspruch genommen und auch von so manchem, der zwei Straßen weiter in der „Herbstfest-Gemeinde“ wohnt.
An diesem Abend war es unserem Vorstand anzusehen, dass wir mehr als zufrieden sein konnten.
Wann hier der Abend endete, können uns jene sagen, die das Festzelt für den sonntäglichen Frühschoppen herrichteten, der schon in der Früh unterhalten mit Blasmusik begann.

Der Sonntag stand traditionell im Zeichen von Blasmusik Non Stopp. Zur Mittagszeit traf man sich zum Essen. Es gab wie immer Gutbürgerliches in verschiedensten Variationen. Der Nachtisch wurde mit Waffeln, Cappuccino und Kuchen eingeläutet, natürlich musikalisch umrahmt von weiteren befreundeten Gastkapellen . Der Nachmittag endete mit der Ehrung unserer langjährigen verdienten Mitglieder.
Nach einer kurzen Pause betrat Joe Ginnane die Unplugged Lounge. Schon im letzten Jahr begeisterte er unsere Gäste mit seiner Musik. Deswegen war es nicht verwunderlich, dass an diesem Abend das Zelt wie die Tage zuvor gut besucht war. Es wurde auch hier ausgelassen zu seinen Titel gesungen und getanzt. Nach etlichen Zugaben beendete Joe schweren Herzens sein Programm.

Wer jetzt nach 3 Tage Herbstfest an einen gemütlichen Ausklang mit dem Montag dachte, hatte sich geirrt. Mit dem „Hausfrauen-Frühschoppen“ wagten sich die Organisatoren auf neues Territorium und wurden nicht enttäuscht.

Am Morgen wurde eine männerfreie Zone – ca. ein Viertel des Zeltes – errichtet. Pünktlich um 9.00 Uhr erschienen die ersten Damen und die männerfreie Zone füllte sich zusehends, sodass die Organisatoren die Frühschoppenzone bis wenige Tischreihen vor dem Eingang erweitern mussten. Eigentlich kann man hier schon vom ersten Bayerischen Damen-Bierfestzelt sprechen. Einzig zugelassen männliches waren 3 charmante junge Herren in Lederhosen, die den Damen servierten, die Köche am Buffet und die beiden Musiker. Ach ja, unser Moderator Michel behielt auch das Recht in der ansonsten männerfreien Zone das Geschehen zu kommentieren – wozu er jedoch nur gelegentlich kam. Das Frühstücksbuffet war schnell geräumt. Doch keine der Frauen musste auf ihr Frühstück verzichten. Alles was das Herz begehrte stand bereit: frisches Obst, Süßes und Herzhaftes, Kaffee und Sekt bis zum Abwinken. Dem großen Andrang wurde man gerecht. Es wurden immer wieder Boten ausgesandt, um für Nachschub zu sorgen.
Die Stimmung an diesem Morgen kann man in etwa so beschreiben: Die Erde bebte, die Luft brannte.
Schon ab dem Einzug der „Dirndljäger“ standen die Damen auf den Festbänken. Alle Altersgruppen waren vertreten. Die älteste Besucherin war knapp an die 90 und meinte nur kurz nach Ende des Frühschoppens: „Tschüss, bis heute Nachmittag“.

Weit bis in die Mittagszeit hinein wurde gefeiert.
Nachmittags betrat das Jugendorchester des Musikvereins Königshofen die Herbstfestbühne. Im Anschluss unterhielten wir mit eingängigen Melodien zum Seniorennachmittag.

Ein weiteres Highlight dieses Festes war am Abend die Wahl des neuen Herbstfestkönigs.
Martin Gerhard dankte nach über 10-jähriger erfolgreicher Regentschaft ab und erhielt von Bürgermeister Felix Wissel das ihm zustehende Ruhekissen. Die Krone und das Zepter wurde dem in mehreren Duellen mit insgesamt sechs Thronbewerbern erfolgreich hervorgegangenen Florian Simon (Freiwillige Feuerwehr Königshofen) übergeben. Begleitet von den Wiesthaler Musikanten wurde dem Festende entgegen geschunkelt und getanzt.

Diese vier Tage Herbstfest zeigten wieder einmal, was man unter Feiern versteht.
Vom ersten Tag an waren es die zahlreichen Besucher, die das diesjährige Herbstfest so einmalig machten. Wir möchten uns deshalb bei allen Gästen und Unterstützern herzlich bedanken.
Besonderer Dank aber gilt den unzähligen Freiwilligen, die tatkräftig und unermüdlich mit halfen, zum Gelingen dieses Festes beizutragen.

Nicole Schwind

14/06 2009:

MUSIKERAUSFLUG 2009

Etappe 1 Würzburg  Gemünden  46,21 km

Am 1. Tag begann unsere Tour in Würzburg. In Himmelstadt wurden wir von unserem Begleitfahrzeugfahrer und Organisator Mario an einem Grillplatz erwartet. Steaks Würstchen und Kuchen stärkten uns, und die letzten Kilometer wurden völlig unproblematisch.

Etappe 2 Gemünden  Marktheidenfeld 39,28 km
Bevor es wieder aufs Rad ging, wurde auf der Fränkischen Saale Kanu gefahren. Viel Spaß, Saalewalzer, Kentermanöver gab es zu erleben.
Nach einer Stärkung ging es wieder aufs Rad,über Lohr nach Marktheidenfeld zur Mainterasse.
Etappe 3 Marktheidenfeld  Klingenberg 71,74 km.
Die Königsetappe gestaltete sich ebenfalls unproblematisch. Unser Begleitfahrer Mario verwöhnte uns Zwischendurch mit allerlei Köstlichkeiten (vom Pressackbrot bis zur Ananas).
Manch einer erfrischte sich mit baden im Main, oder man genoss das tolle Wetter beim relaxen am Mainufer.
Etappe 4 Klingenberg  Königshofen 49,91 km
Die Anstrengung der letzten Tage oder Nächte war allen anzumerken, aber tapfer traten wir in die Pedale bis nach Feldkahl zum Fest unseres Patenvereines. Nach einer Einkehr ging es anschließend über den letzten Berg nach Königshofen.

An allen Abenden klangen die Erlebnisse der vergangenen Tage gemütlich aus. Tolles Essen und erfrischende Getränke belohnten uns für die Anstrengungen. Lob dem Orga- Team, natürlich auch an alle Teilnehmer, die durch Ihre Teilnahme, diesen Ausflug auch in Zukunft zum unvergesslichen Erlebnis aufblühen lassen.

Abschließend noch ein ganz ganz dickes Lob an alle Kinder tapfer durchgehalten haben

IHR Seid HELDEN !! 

Und wer mehr von unseren Ausflügen wissen will, sollte das nächste mal einfach mitfahren. Wir können nur sagen es lohnt sich…..

Detlef Acker

13/12 2008:

Jahreskonzert 2008

- zu Besuch bei Riesen, Drachen, Burgen und Schlössern -

Unter dieser Überschrift erzählten wir musikalische Geschichten von Schlachten, tapferen Helden und natürlich auch – wie kann es anders sein – von Prinzessinnen und großen Gefühlen.

Zu Beginn führten wir das Stück "Another Opening" auf, das mit seiner leichten und fröhlichen Musik, unsere Gäste zu einem schönen Abend willkommen hieß.

Mit dem Stück "Dragon Fight" begaben wir uns musikalisch auf die Reise zu einem Drachen, der ein kleines Dorf in Angst und Schrecken versetzte. Doch die Bewohner des Dorfes ließen sich dies natürlich nicht gefallen und nahmen es mit diesem Furcht einflößenden Geschöpf auf. Ein riesenhafter Bauer stellte sich dem Kampf mit dem Drachen. Unsere Gäste wurden während des Stückes mit zu diesem Kampf genommen, der Atem des Drachen war laut und deutlich hörbar, der Kampf in der Höhle, das Stapfen des Riesen, ja auch die Freude, als der Drache besiegt wurde. Dieses Stück hat nicht nur unsere Zuhörer begeistert , sondern auch uns.

Nach diesem atemberaubenden Schauspiel fand wir uns in einer schottischen Kirche wieder. Mit dem "Canterbury Choral" erklangen ruhige und beschauliche Töne.

Nach dieser kleinen Erholungsphase blieben wir in Schottland, allerdings nicht mehr ganz so friedlich. Mit dem Stück "Music from Braveheart" gaben wir einzelne musikalische Episoden aus dem gleichnamigen Film wieder. Der Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit wurde eindrucksvoll geschildert.

Nach diesen vielen Schlachten, Drachen, Prinzessinnen hatten wir uns eine Pause verdient und luden unsere Besucher ein, ebenfalls sich eine Pause zu gönnen, auch um das Gehörte etwas nachklingen zu lassen.

Unsere Reise führte uns sodann in wärmere Gefilde. Mit dem Stück "Il Briccone", der Schurke, nahm wir unsere Zuhörer mit auf einen Beutezug, der mit italienischer Leichtigkeit das kriminelle Tun unseres Schurken zeigte.

Mit "The Lord of the Rings" reisten wir zu dem kleinen Hobbit und seinen Gefährten. Ausdrucksstark wurde der Weg des Herrn Frodo und seinen Gefährten erzählt, wie diese den Ring vor den bösen Mächten in Sicherheit brachten. Eindrucksvoll wurde die Kulisse dieses Filmes musikalisch nachgestellt, was nicht nur unsere Zuhörer begeisterten.

Die New Barrock Suite war sodann das genaue Gegenteil dessen, was wir mit den Gefährten von Frodo erlebten. Jazzige Töne, melancholische Melodien und zu guter Letzt eine Fuge die alle wieder zusammenfinden lies.

Zum Abschluss fanden wir uns alle in Spanien ein. Mit "Castles in Spain" besuchten wir andalusische Schlösser und feierten eine feurige Fiesta.

All dies haben wir mit unserem neuen Dirigenten Alexander Schadt in ein paar Monaten zu Stande gebracht, den wir an diesem Abend unseren Zuhörern offiziell als unseren neuen musikalischen Leiter vorstellten. Es war eine aufregende und arbeitsreiche Konzertvorbereitung, die wir - wie Alex so oft sagte – mit - "Yes we can" zu einem schönen und hörbaren Abschluss brachten.

Ein herzliches Dankeschön an all unsere Zuhörern sowie unseren Helferinnen und Helfern, die uns bei der Gestaltung unseres Konzertes unterstützten!!

Nicole Schwind